Jubiläumsausflug 9. und 10. Juli 2011 |
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9. Juli Eintreffen der Gäste: 08.00 Uhr |
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1. Stopp: Brasserie des Franches-Montagnes, 2350 Saignelégier |
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2. Stopp: Saint-Ursanne les Médievales |
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3. Stopp: 16.00 Uhr Weiterfahrt über |
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4. Stopp: Wir treffen uns um 19.00 Uhr wieder vor dem Hotel und fahren zum Nachtessen, mit dem Car nach Schwerwiller in die Hühnelmühle |
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| 10. Juli | |||
Geniesst ein gemütliches Frühstück bevor wir uns aum 09.30 Uhr (mit Gepäck) vor dem Hotel treffen. Abfahrt in St. Hippolyte 09.45 Uhr
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1. Stopp Haut-Koenigsourg
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Etwas Geschichte: Die 260 m lange Anlage thront als Gipfelburg in 757 m Höhe am Ostrand
der Vogesen auf einem mächtigen Buntsandsteinfelsen hoch über
der Oberrheinischen Tiefebene und ist eine der höchstgelegenen Burgen
im Elsass. Zusammen mit der am gegenüberliegenden Ende des Bergrückens
gelegenen ca. 200 m entfernten Ruine der Œdenbourg (Petit-Kœnigsbourg)
bildet sie eine Burgengruppe. Der Ausblick reicht weit über das
Rheintal bis zum Kaiserstuhl und auf mehrere benachbarte Burgruinen (u.a.
Ortenberg, Ramstein, Frankenburg, Kintzheim, Hohrappoltstein). |
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| Die Burg wurde in der ersten Hälfte des
12. Jahrhunderts als staufische Reichsburg erbaut und 1147 als Castrum
Estufin erstmals urkundlich erwähnt; der Stophanberch (Staufenberg)
wird bereits 774 (als Schenkung Karls des Grossen) und 854 beurkundet
und befand sich ursprünglich im Besitz der Abtei Saint Denis. Hier
wurde zunächst
ein Kloster gebaut. Von der Burg aus konnten die Orte und Handelswege
in diesem Teil des Oberrheingrabens beherrscht werden. 1147 tauchte erstmals
der Name Burg Staufen auf, die von Herzog Friedrich, dem Vater des deutschen
Königs Friedrich Barbarossa, gegründet sein soll. Aus staufischer
Zeit sind nur ein Fenster und ein Tor mit Löwenwappen erhalten.
Ab 1192 wurde der Name Kinzburg (Königsburg) verwendet. Im 13. Jahrhundert
wurde der Herzog von Lothringen Eigentümer der Burg, der sie als
Lehen den Grafen von Werd gab. 1359 verkauften die Grafen von Oettingen
die Burg an den Bischof von Strassburg. 1454 eroberte der pfälzische
Kurfürst Friedrich der Siegreiche die Burg, 1462 wurde sie wegen
Raubritterei zerstört. 1479 gab Kaiser Friedrich III. die Burg als
Lehnsgut an den Schweizer Grafen Oswald von Thierstein († 1488)
und dessen Bruder Wilhelm. 1517 starben die Grafen von Thierstein aus;
deshalb fiel die Burg an Kaiser Maximilian I. und somit an die Habsburger
zurück. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde
sie 52 Tage von den Schweden belagert, am 7. September 1633 erobert und
in Brand gesetzt. Zwischen 1648 und 1865 hatte die Ruine verschiedene
Eigentümer. Die Burg befand sich ab 1871 wieder im Deutschen Reich, an welches das Elsass nach dem Deutsch-Französischen Krieg abgetreten worden war. Im Jahre 1899 schenkte die Stadt Schlettstadt die Burg Kaiser Wilhelm II., der sie in den Jahren 1901–1908 durch den Berliner Architekten und Burgenforscher Bodo Ebhardt restaurieren liess. Die neue alte Burg wurde im Jahr der Fertigstellung mit einer grossen Feier, festlicher Musik und historischen Kostümen eingeweiht. Der Bau hatte über zwei Millionen Mark gekostet, die zum großen Teil von Elsass-Lothringen bezahlt werden mussten – die grosszügige Schenkung an den Kaiser kam das Elsass also teuer zu stehen. |
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| Viktoria Luise von Preußen, die Tochter
Kaiser Wilhelms II. schildert in Ihren Lebenserinnerungen: "Die Hohkönigsburg,
an der zahlreiche Erinnerungen deutscher Geschichte haften, war meinem
Vater bei einem Besuch von Schlettstadt vom Bürgermeister als Geschenk
geboten worden. Er hatte es angenommen und eine umfassende Restaurierung
in die Wege geleitet. Rund zehn Jahre danach standen wir dann an einem
Maitag zur Einweihung an der mächtigen Burg. Unser Blick glitt über
die weite Ebene des Rheintals, hinüber zu den langgestreckten Höhen
des Schwarzwaldes und bis zu der in der Ferne schimmernden Alpenkette.
In seiner Ansprache wies mein Vater auf die ereignisreiche Vergangenheit
hin: „Die Geschichte nennt uns eine ganze Reihe von Namen aus erlauchten
Fürstenhäusern und edlen Geschlechtern als Eigentümer,
Pfandbesitzer und Lehensträger, zuförderst die Kaiser aus dem
Hause Hohenstaufen und dem Hause Habsburg, dann die Herzöge von
Lothringen und Unterelsaß, die Landgrafen von Werd, die Herren
von Rathsamhausen, von Oettingen und von Berckheim, die Grafen von Thierstein,
deren großartiger Bau nun wieder erstanden ist, die Ritter von
Sickingen, deren Einzug in die Burg uns heute so trefflich vorgeführt
ist, und die Freiherren von Bollweiler und Fugger. Nun ist die Burg wieder
Eigentum des Deutschen Kaisers geworden...“ Dann sagte er: „Möge
die Hohkönigsburg hier im Westen des Reiches, wie die Marienburg
im Osten, als ein Wahrzeichen deutscher Kultur und Macht bis in die fernsten
Zeiten erhalten bleiben." Seit 1919 ist das Château du Haut-Kœnigsbourg Eigentum des französischen Staates, seit Januar 2007 des Départements Bas-Rhin. Heute gilt es als die bedeutendste Burg der Region und ist das einzige im Elsass gelegene französische Nationaldenkmal. |
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Nach der Führung etwas freie Zeit für ein "Bierchen", oder
etwas bummeln etc. - wir treffen uns spätestens 12.30 Uhr wieder
beim Car. |
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| 2. Stopp: Wir fahren auf der Weinstrasse nach Ribeauville. Dort werden wir im Caveau de l'ami Fritz ein leckeres Mittagsmahl einnehmen. Wir werden dort plus/ minus 13.00 Uhr erwartet. |
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Nach dem Essen nochmals etwas freie Zeit für Euch. Das Städtchen Riveauville ist einen Spaziergang wert. Typischer Elsässer-Charme, bunte Häuser, kleine Gassen, viele Blumen und natürlich jede Menge Lokale, wo Ihr bei schönem Wetter draussen ein "letztes Bierchen" geniessen könnt. |
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Abfahrt in Ribeauville: 15.30 Uhr Ich hoffe, die 2 Tage haben Euch gefallen. Fahrt anschliessend vorsichtig nach Hause. Marion Werder |
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