Bevero Skiweekend vom 15. - 17. Januar 10 |
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Pünktlich um 16.30 Uhr konnten wir am Freitag 15. Januar 2010, ins Skiweekend nach Mellau im Bregenzerwald starten. Eine kleine aber gutgelaunte Schar genoss schon kurz nach der Abfahrt in Rothrist den mitgenommenen Apéro. Die Frauen ein Cüpli, die Männer ein Bier - dazu ein Sandwich als Unterlage. Nach einem kurzen Stopp in der Raststätte Thurau kamen wir wie vereinbart um 20.00 Uhr im Hotel Kanisfluh in Mellau an. Nach einem kurzen Zimmerbezug trafen wir uns zum feinen Nachtessen. Anschliessend, die Frauen wollten nicht in die rauchige Bar, haben wir Männer den Abend in der rauchigen Bar, bei spontaner live Musik (ein Gast mit Handörgeli) ausklingen lassen. Da jeder Mann/Frau (fast alle) an diesem schönen Samstag mit
der ersten Bahn zum Gipfel fahren wollten, musste der Wecker schon
auf 7 Uhr gestellt werden.
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Bei wolkenlosem Himmel befuhren wir das nun grösste Skigebiet in Vorarlberg und merkten kaum wie schnell die Zeit verging. Nach dem letzten Einkehrschwung kam plötzlich Hektik auf, denn der Weg war noch weit und die Zeit vorangeschritten. Nun mussten wir Gas geben, dass wir die Bahnen noch alle erreichten um auf den Skiern nach Mellau zu kommen. Die Talabfahrt war wegen Schneemangel gesperrt und so nahmen die Frauen die Gondel und die Männer machten sich auf die Talabfahrt. Dummerweise hat der Boarder unter uns eine Abzweigung verfehlt und wir hatten plötzlich einen „Verlust“. Nach einer längeren Wartepause entschlossen Erich und ich mal ins Tal zu fahren, in der Hoffnung, dass der Boarder mit der Gondel auch runterkommt. Eine gute Stunde später waren wieder alle beisammen im „Stadl“ zum Apréeski. Sigi Lerho, der in Mellau wohnt, hat uns im „Stadel“ besucht und die Stimmung stieg mit jedem „Flying Hirsch“. Später beim Nachhauseweg ins Hotel, war das Laufen auf der vereisten Strasse, mit den Skischuhen gar nicht mehr so einfach zu bewältigen und man sah lustige Bilder. Das Nachtessen wurde auch nicht von allen gleicht geschätzt und unter den übrigen aufgeteilt. Der Kellner hatte sich sogar zur Verfügung stellen wollen, die Suppe, für die Leute mit Tagesgrippe auf’s Zimmer zu bringen. Da wir aber wussten, dass auch das nicht helfen konnte haben wir ihm davon abgeraten. Nach dem Essen haben sich die Männer alleine, da die Frauen immer mehr Schlaf brauchen, auf den Weg in die Bärenhöhle gemacht und da die Stimmung bis in die frühen Morgenstunden genossen. Am Sonntag war das Frühstück nicht so früh angesagt. Weil es regnete beschlossen wir anschliessend ans Frühstück noch etwas auszuruhen und so gegen 11 Uhr eine Sitzung einzuberufen wie weiter. Nach langem „Gepolter“ und viel Geduld und Hartnäckigkeit von Erich konnte auch unser „Boarder“, der vermutlich im kleinen Koma lag, geweckt werden. Um 11 Uhr beschlossen wir uns auf den Weg Richtung Schweiz zu machen. Da noch keiner der Männer ans Steuer durfte, hatte sich Denis bereit erklärt das Steuer zu übernehmen. In der Raststätte Thurau haben wir kurz angehalten, die Frauen haben auf der Toilette, an einem Automaten, ein Mundspray gegen Alkoholfahne gekauft und Müwa musste das Versuchskaninchen machen. Das Zeug war so schrecklich und hat so intensiv gerochen, dass alle lieber die Alkoholfahne vorzogen. Nach einem Essenshalt in der Raststätte Kemthal fuhren wir direkt nach Rothrist. Um 15.30 Uhr verabschiedeten wir uns, alle waren sich einig, wieder ein legendäres Bevero-Skiweekend mit vielen guten Erinnerungen und lustigen Episoden erlebt zu haben. Walter Müller
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